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W   ü   r   f  e
Der A-Wurf 
aus dem Zwinger

“von der Lechaue”
wird Anfang April erwartet

Der S- Wurf  
aus dem Zwinger

“von La-Rhaja’s”

 wird etwa im Mai erwartet

zu erwartende Würfe ab Frühjahr 2012 werden außerdem sein:  

im zeitigen Frühjahr 2012:   

- vom Silberwald
.

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1. Februar 2012

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Renate K r a u s e

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  Europäischer Eurasier Zucht Verein e.V.

Zuchtbuchführender Verein für die Rasse Eurasier

Kopf
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R a s s e s t a n d a r d


Der Rassestandard für den Eurasier

FCI-Standard Nr. 291 - letzter Stand 16.6.1999 – Original-Standard 6.1.1994

K l a s s i f i k a t i o n:

Gruppe 5 – Spitze und Hunde vom Urtyp
Sektion 5 – Asiatische Spitze und artverwandte Rassen.

Ein Rassestandard ist eine offizielle Beschreibung des idealen Aussehens einer bestimmten Rasse und ist in allen Ländern gleich anzuwenden. Jeder Hundeverein übernimmt diesen Standard als verbindlich und beurteilt bei Zuchttauglichkeitsschreibungen, bei Wurfabnahmen und Zuchtschauen jeden einzelnen Hund nach diesem Standard.

Allgemeines Erscheinungsbild:
Harmonisch aufgebauter, mittelgroßer, spitzartiger Hund mit Stehohren in verschiedenen Farbschlägen; mit einer Haarlänge, die die Proportionen des Körpers noch erkennen lässt; mittelschwerer Knochenbau.

Proportionen:
Die Rumpflänge beträgt etwas mehr als die Widerristhöhe. Das Verhältnis zwischen Länge des Fanges und Länge des Hirnschädels ist annähernd gleich.

Verhalten und Charakter (Wesen):
Selbstbewusst, ruhig, ausgeglichen – mit hoher Reizschwelle, wach- und aufmerksam ohne lautfreudig zu sein; mit stark ausgeprägter Bindung an seine Familie; Fremden gegenüber zurückhaltend, ohne aggressiv zu sein; ohne Jagdtrieb. Zur vollen Ausbildung dieser Merkmale braucht der Eurasier ständigen, engen häuslichen Kontakt zu seiner Familie und eine verständnisvolle, jedoch konsequente Erziehung.

Kopf:
Harmonischer, nicht zu breiter Schädel, Kopfform von oben und von der Seite gesehen keilförmig, Nasenrücken und Hirnschädel parallel.

Oberkopf:
Schädel: Flache Stirnpartie mit gut erkennbarer Stirnfurche; ausgeprägtem Hinterhauptstachel.
Stop: Wenig ausgeprägt.

Gesichtsschädel:
Nase: Mittelgroß, Nasen- schwamm schwarz pigmentiert,
Fang: Weder zu grob noch zu spitz; sich nach vorn bis zum Nasenschwamm verjüngend; gerader Nasenrücken und gerade Unterkieferaeste.
Lefzen: Lippenränder straff und schwarz pigmentiert.

Kiefer und Zähne:
Kiefer kräftig; breiter Unterkieferbogen. Kräftiges, vollständiges Gebiss (42 Zähne entsprechend der Zahnformel); Zahnschluss vorwiegend Schere (oder Zange); obere Schneidezähne greifen entweder eng über untere Schneidezähne oder aufeinander; Praemularen und Molaren in einer Linie ohne Lücken; alle Zähne müssen senkrecht im Kiefer stehen.

Augen:
Dunkel, mittelgroß, nicht zu tiefliegend oder hervorquellend; leicht schräg gestellte Lidspalten; Lidränder schwarz pigmentiert und straff anliegend.

Ohren:
Ca. eine Ohrbasisbreite voneinander angesetzt, mittelgroß und dreieckig; Stehohr mit ganz leicht abgerundeten Spitzen. Ohrenspitzen und Mittelpunkt des Stirnabsatzes bilden ein nahezu gleichseitiges Dreieck.

Hals
Von mittlerer Länge, in Harmonie zum Gesamtbild, gut bemuskelt, straff anliegende Kehlhaut. Fließender Übergang zum Körper.

Körper:
Kräftiger, nicht zu kurzer Rumpf  
Widerist - betont
Rücken - fest und gerade,  sehr gut bemuskelt.
Lenden - Von guter Länge und Breite, sehr gut bemuskelt.
Kruppe -  gerade, breit und kräftig
Brust -
Bis zu den Ellenbogen reichend; mit ovaler Rippenwölbung; gut entwickelte Vorbrust,
ohne jedoch betont zu sein; langes, weit nach hinten reichendes Brustbein
Untere Linie (Bauchlinie)
Leicht aufgezogen
Rute -
Mit geradem Ansatz, rund und fest, von guter Dicke, sich dem Ende zu verjüngend; buschig behaart,
aufliegend – nach vorn über dem Rücken getragen oder leicht seitwärts gebogen oder gerollt getragen;
Hängend bis zum Sprunggelenk reichend.

Gliedmaßen:
Vorderhand
Allgemeines: Von vorne gesehen gerade und parallel gestellt; von der Seite betrachtet mäßig gewinkelt: Ober- und Unterarm fast von gleicher Länge. Schultern: Gut bemuskelt, Schulterblatt etwas schräg liegend.
Oberarm: Mittellang und gut bemuskelt.
Ellenbogen: Am Brustkorb anliegend.
Unterarm: Mittellang, gut bemuskelt.
Vorderfußwurzelgelenk: Kräftig.
Vordermittelfuß: Mittellang; von vorn gesehen völlig gerade; von der Seite gesehen leicht nach vorn geneigt.Vorderpfoten: Oval; eng aneinander liegende, mäßig aufgewölbte Zehen; kräftige, dunkel pigmentierte Krallen; feste, gut gepolsterte, schwarz pigmentierte Ballen. Dichte Behaarung zwischen den Ballen.

Hinterhand:    Allgemeines: Von hinten gesehen gerade und parallel gestellt, von der Seite betrachtet mäßig gewinkelt.
Ober- und Unterschenkel fast von gleicher

Länge -
Becken: Leicht schräg gelagert 
Oberschenkel: Mittellang u 
Unterschenkel: Mittellang, gut bemuskelt.nd stark bemuskelt.
Knie: Stabil, nicht zu stark geöffnet. 
Sprunggelenk: Nicht zu tief angesetzt, stabil, weder einwärts noch auswärts gerichtet.  
Hintermittelfuß: Gut lang und breit; von der Seite betrachtet senkrecht gestellt. 
Hinterpfoten: Oval, geschlossen, mäßig aufgewölbt; kräftige, dunkel pigmentierte Zehennägel; feste, gut gepolsterte, schwarz pigmentierte Ballen; dichte Behaarung zwischen den Ballen.

Gangwerk:
Raumgreifend, mit viel Schub und gutem Vortritt.

Haut: 
Straff, pigmentiert.

Haarkleid: 
Haar -
Am ganzen Körper dichte Unterwolle und mittellanges, lose anliegendes
Grannenhaar; Fang, Gesicht, Ohren und Vorderseite der Läufe kurzhaarig; Rute, Rückseite der Vorderläufe (Fahnen) und Hinterläufe (Hosen) mit langen Haaren besetzt. 
Behaarung am Hals nur mäßig länger als am Körper, keine Mähne bildend.

Farbe:
Alle Farben und Farbkombinationen sind zugelassen, ausgenommen reinweiß, weiß gescheckt und leberfarbig. Andersfarbige Abzeichen über den Augen und an den Langhaaren sind gestattet.

Größe und Gewicht:  
Widerristhöhe:  Rüden: 52 – 60 cm / Hündinnen: 48 – 56 cm

Gewicht:
Rüden: 23 – 32 kg / Hündinnen: 18 – 26 kg  
Maßgebend ist die Ausgewogenheit der Proportionen, doch sind die Idealwerte in Größe und Gewicht anzustreben.

Fehler: 
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung steht.

Zuchtausschließende Fehler:   
Ängstlichkeit, Scheuheit, übersteigertes Misstrauen, Aggressivität, mangelndes Geschlechtsgepräge,
Fehlen eines oder mehrerer Schneide- oder Fangzähne; Fehlen eines oder mehrerer Praemolaren 3 oder 4 sowie eines oder mehrerer Molaren 1 oder 2; Gebissanomalien;
Ektropium; Entropium; 
Zu tief liegende oder zu kleine Augen. Distichie (Wimpern in doppelter Reihe angelegt) 
Kippohren, Hängeohren, Knickrute, starke Pigmentverluste.

Nachbetrachtung: 
Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden